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SPD:vision :

 

Feuerwehrtechnische Grundausbildung als Wahlpflichtfach in Schulen ist interessante Idee :

Landespolitik


MdL Dieter Franz

Wiesbaden „Der Vorschlag des Landrats von Kassel-Land, Uwe Schmidt, eine Feuerwehrtechnische Grundausbildung als Wahlpflichtfach in den Schulen einzuführen ist eine interessante Idee!“, sagte der Landtagsabgeordnete Dieter Franz, der in der SPD-Fraktion für das Feuerwehrwesen zuständig ist.

Die Freiwillige Feuerwehr hat Nachwuchssorgen. Nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes haben die Freiwilligen Feuerwehren in den letzten Jahren im Hessen mehr als 10.000 aktive Einsatzkräfte weniger zu verkraften. Zur Zeit sind in Hessen etwa 74.000 Freiwillige Feuerwehrleute in etwa 2.600 Feuerwehren aktiv.
„Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, sind wir aber auf das ehrenamtliche Engagement vor Ort angewiesen. Wir sollten daher alle Möglichkeiten nutzen Nachwuchskräfte für die Feuerwehren zu gewinnen. Die großen Anstrengungen im Bereich der Bambini- und Jugendfeuerwehren könnten durch das Instrument ‚Wahlpflichtfach in den Schulen‘ sinnvoll ergänzt werden!“, so Franz weiter.

In Rheinland-Pfalz, wo diese Idee bereits realisiert ist, werden die 17 bis 20 Jährigen in dem Wahlpflichtfach „Feuerwehrtechnische Grundausbildung“ in 70 Stunden praktisch und theoretisch unterrichtet.
„Interessant ist das Angebot für Jugendliche sicher auch deshalb, weil ein kostenloser Erste-Hilfe-Kurs integriert ist. Diesen müssen Fahranfängerinnen und Fahranfänger vorlegen, um die Fahrerlaubnis zu erlangen!“, so der Abgeordnete.

„Über diesen Anreiz finden sicher einige den Weg zur Feuerwehr, die vorher vielleicht gar nicht daran gedacht haben, aber während des Unterrichtes auf den ‚Geschmack‘ kommen. Angesichts der Entwicklung der vergangenen Jahre sollten alle Möglichkeiten genutzt werden und auch unkonventionelle Wege gesucht werden um die Sicherheit der der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft zu gewährleisten und insbesondere junge Menschen für dieses wichtige Ehrenamt zu interessieren!“, so Franz abschließend.

 
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