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Werra-Meißner-Kreis von Sozialkürzungen besonders betroffen :

Bundespolitik


MdB Michael Roth

Eschwege "Durch das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung werden nicht nur Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit von den Einschnitten massiv betroffen. Auch in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner mit relativ wenigen Erwerbslosen sind die Kürzungen bei Arbeitslosen und Familien konkret spürbar", weiß der Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD).

Genauen Aufschluss liefert der so genannte "Sozialatlas" des Paritätischen Gesamtverbandes. In ihm finden sich die Auswirkungen der geplanten Kürzungen beispielsweise beim Elterngeld für Langzeitarbeitslose oder Leistungen der Arbeitsagenturen. Der Atlas liefert detaillierte Zahlen, mit welchen Verlusten die Kreise jahresdurchschnittlich je Einwohner zu rechnen haben.

"Während in Hersfeld-Rotenburg ab 2011 je Einwohner Sozialkürzungen von 32 Euro zu befürchten sind, sieht die Situation im Werra-Meißner-Kreis mit 43 Euro noch dramatischer aus", kritisiert Roth. Damit würden die Fördermittel des Bundes zur Regional- und Wirtschaftsentwicklung nahezu komplett aufgebraucht. Der Werra-Meißner-Kreis profitierte bislang jährlich von Bundesmitteln in Höhe von etwa 44 Euro pro Einwohner, der Landkreis Hersfeld-Rotenburg immerhin noch mit 30 Euro. "Je größer die Strukturschwäche, desto massiver die Einschnitte der schwarz-gelben Bundesregierung. Gespart wird also immer bei den Schwächsten. Die regionalisierte Darstellung der Sozialkürzungen durch den Paritätischen Gesamtverband bringt die wahre Lage ans Licht", so SPD-Politiker Roth.

 
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