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Der Finanzminister und das Mobbing-System :

Landespolitik


Finanzminister Karlheinz Weimar (Foto: Wikipedia)

Wiesbaden Jürgen Rauh leitet jahrelang Finanzämter. Doch als er sich über merkwürdige Machenschaften aufregt, wird er zum Störfaktor. Das Finanz-Ministerium versucht, Rauh als krank und verrückt darzustellen - wie die vier hessischen Steuerfahnder. An der Spitze des Systems stehen Oberfinanzpräsident Mario Vittoria und der bereits angezeigte hessische Finanzminister Karlheinz Weimar.

In der Affäre um die geschassten hessischen Steuerfahnder spricht jetzt der ehemalige Spitzenbeamte Jürgen Rauh erstmals über dubiose Vorgänge in der Finanzverwaltung und über die Verstrickung wichtiger Personen: Rauh kennt Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) persönlich. Er hat oft dienstlich mit dem Minister und mit dem heutigen Oberfinanzpräsidenten Mario Vittoria gesprochen - bevor er beruflich und menschlich zerstört werden sollte.

"Dass diese Personen sich einmal gegen mich wenden würden, geheime Akten über mich anlegen und falsche Anschuldigungen über mich in die Welt setzten würden, das habe ich nicht geahnt", sagt Jürgen Rauh. Wieso auch? Er war ein hessischer Spitzenbeamter, hatte hervorragende Beurteilungen und leitete viele Jahre die Finanzämter Offenbach Land und Langen. Jürgen Rauh war sogar CDU-Mitglied. Doch er ist "aus Protest ausgetreten, weil der Parteikollege Weimar mich menschlich vollständig zerstören wollte", sagt Rauh heute. "Ich sehe es nicht ein, einer Partei anzugehören, die solche unmenschlichen Machenschaften zulässt."

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FR-online.de (Matthias Thieme)

 
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